China bleibt eine wichtige Kraft im globalen Textil- und Bekleidungsmarkt.

28-08-2026

LUBBOCK, Texas (RFD News) — China bleibt eine wichtige Kraft im globalen Textil- und Bekleidungssektor, auch wenn die Endmontage von Kleidungsstücken zunehmend in andere Länder verlagert wird.


Der Textilstratege Robert Antoshak schreibt, dass das Etikett eines fertigen Kleidungsstücks irreführend sein kann. Ein Hemd mag zwar in Vietnam, Bangladesch, Indien oder Mittelamerika genäht sein, doch Garn, Stoff, Besatz, Maschinen, Tests, Finanzierung und Logistik lassen sich immer noch auf China zurückführen.


Das ist für die Baumwollmärkte von Bedeutung, denn die Textilnachfrage hängt nicht nur davon ab, wo die Kleidung hergestellt wird. Sie hängt auch davon ab, wo Entscheidungen über Spinnen, Weben, Färben, Veredeln und die Beschaffung getroffen werden.

Die Analyse besagt, dass China im Textilbereich schwerer zu ersetzen ist als im Nähbereich, da Textilfabriken Kapital, Energie, Wasser, technisches Know-how und eine zuverlässige Infrastruktur benötigen. Der Aufbau einer solchen Basis in einem anderen Land kann Jahre dauern.


Für US-amerikanische Baumwollproduzenten wird eine Diversifizierung der Bekleidungslieferanten den Einfluss Chinas auf die globale Fasernachfrage möglicherweise nicht sofort verringern.

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